Kapitel 1-9 für alle Sparbücher

5. Spartipps für Haushalt und Einkauf

Haushalt:

ŸDie Dosierangaben von den Herstellern für Putzmittel und Spülmittel, sind sehr sinnvoll!

Insbesondere Angaben für Wasch- und Spülmaschinen sind vom Hersteller auf eine optimale Wasch- und Spülleistung angelegt.

Es dient dem Sparen und auch der Umwelt.

Ÿ Eine sinnvolle Investition in der Küche sind Dauerbackfolien. Eine Dauerbackfolie aus Teflon-Glasgewebe hält zahlreiche Anwendungen und verschiedene Backvorgänge aus.

Ÿ Eingebrannte Reste in Töpfen und Pfannen sollte man direkt, nachdem man sie benutzt hat, mit etwas Wasser und Spülmittel zurück auf die ausgeschaltete und nachwärmende Herdplatte stellen. Dadurch backen Reste und Eingebranntes nicht an und lösen sich leichter beim Spülen.

Ÿ Ein einfaches und günstiges Mittel, um in der Spülmaschine für einen angenehmen Geruch zu sorgen, ist einmal eine Zitronenscheibe mitzuspülen.

Ÿ Säubern und Reinigen: Es müssen nicht immer teure Reinigungsmittel sein. Essig ist ein Allroundmittel für z.B. Klarspüler in der Spülmaschine oder Entkalker.

ŸRegelmäßiges Ausmisten zu Hause und Verkaufen auf Flohmärkten. Wenn man das mit Freunden oder Bekannten macht, lassen sich auch noch die Standgebühren teilen.

Einkaufen:

Ein Trinkwassersprudler ersetzt teure Getränkekisten. Mit einer mitgelieferten Patrone können Sie ca. 60 - 100L Sprudelwasser aus Leitungswasser herstellen.

Ÿ Beim Erstellen eines Speiseplans, für die gesamte Woche, kommt man beim wöchentlichen
Großeinkauf nicht in Versuchung, zuviel zu kaufen.

Ÿ Einkaufszettel schreiben, möglichst nichts Zusätzliches kaufen.

Ÿ Nie mit Hunger einkaufen gehen!

ŸVerzichten Sie darauf Großpackungen zu kaufen, wenn Sie diese nicht unbedingt brauchen, nur weil sie im Angebot sind.

Ÿ Beim Einkauf von Obst und Gemüse auf saisonale und einheimische Produkte zurückgreifen.Da zahlt man dann nicht die Transportkosten und die Kosten für das Gewächshaus mit.

Ÿ Achten Sie auf Familienrabatte und nutzen Sie diese. In Spielwarenläden, Drogeriemärkten und Freizeiteinrichtungen werden diese immer wieder angeboten.

ŸEinkaufstasche nicht vergessen! Die meisten Tüten kosten Geld.


Beim Einkaufen mit Kindern süßwarenfreie Kasse aufsuchen.
 

Ÿ Kassenbons kontrollieren, auch diese können fehlerhaft sein.

Ÿ Brot vom Vortag kaufen. Haltbarkeitsdatum.

Restposten und reduzierte Ware kaufen.

ŸAn der Wurst- und Käsetheke nach Reststücken fragen (z. B. für Pizzabelag, Wurst- oder Nudelsalate).

Ÿ Bei Pauschalpreisen (abgepackte Waren) nachwiegen.

Ÿ Möglichst No-Name oder hauseigene Produkte kaufen (dahinter verstecken sich oft Markenprodukte).

 
Ÿ Lieber einen Einkaufskorb statt Einkaufswagen (riesiger Wagen
verleitet dazu mehr einzupack.)
 

Auf die richtige Lagerung im Kühlschrank achten. Tipps

Weihnachtsgeschenke im Sommer einkaufen.

ŸEinkauf in Secondhand-Läden und in einem Tafelladen.

Ÿ Supermärkte sind für Rechtshänder angelegt. Die teuren Produkte stehen rechts in den Regalen, auch liegen sie immer in Augenhöhe, denn dort wird spontan zugegriffen. Um also vielen Lockangeboten zu entgehen, sollten Sie bewusst nach links und unten sehen.

ŸIn Prospekten und in der Werbung werden Artikel häufig als Sonderangebote hervorgehoben, das heißt allerdings nicht, dass sie auch günstiger sein müssen. Sie befinden sich zwar im Warenangebot des Supermarktes, können aber durchaus zum regulären Preis angeboten werden.

ŸAufpassen: Frauenprodukte sind fast immer teurer als die gleichen Männerprodukte
(z.B. Rasierer, Rasierschaum).

ŸNachfüllpackungen (Seife, Waschmittel, Gewürze usw.) verwenden.

ŸNicht immer das Erstbeste kaufen, Preisvergleiche im Internet.

ŸIndustrieverkäufe nutzen und beim Hersteller direkt einkaufen
(wenn möglich Fahrgemeinschaften bilden).


 

       

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